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24.06.2014

Auf die Füße gestellt

Helmut Lethen verbindet die im Abstrakten kreisende Medientheorie mit der vorhandenen physischen Realität

Von Michael Girke
Niemals, berichtet Helmut Lethen zu Beginn seines Essays »Der Schatten des Fotografen. Bilder und ihre Wirklichkeit«, habe er drastische Gewalterfahrungen machen müssen. Über solche Dinge erfuhr er durch Bücher, Filme und Fotografien. Durch Medien also, denen er als Achtundsechziger zu mißtrauen, deren mithin ideologische Gehalte er zu entlarven gelernt hatte. Zugleich war da stets auch eine große Sehnsucht nach Wirklichkeit zu spüren. Sie trieb Lethen zu seinem neu...

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