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26.03.2014
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Gleichberechtigt unter Neonazis: Beate Zschäpe weiter belastet
Über die Straftaten der drei »Bombenbastler« vor ihrem Untertauchen soll B. in seinen Vernehmungen durch das BKA gesagt haben, Zschäpe sei zwar nach eigener Aussage nicht an der Durchführung, wohl aber an der Vorbereitung beteiligt gewesen – und habe die Taten voll unterstützt. »Auf jeden Fall war es aber so, daß sie von diesen Aktionen wußte und auch voll dahinter stand« . Die beiden BKA-Beamten schilderten vor Gericht, wie kooperativ sich B. bei den Befragungen verhalten habe. Demnach gab er beispielsweise an, daß der als NSU-Helfer mitangeklagte André Eminger ebenfalls engen Kontakt zu Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt gehalten haben müsse. Zudem sprach B. stets von »den Dreien«, machte also keine Unterschiede zwischen Zschäpe und den beiden Männern. B. hatte Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt nach deren Untertauchen 1998 eine Zeit lang in seiner Wohnung Unterschlupf gewährt. Auch später hielt er noch regelmäßig Kontakt zu den drei mutmaßlichen Mitgliedern des »Nationalsozialistischen Untergrunds« .
Zschäpe ist in München als Mittäterin bei sämtlichen NSU-Taten angeklagt. Böhnhardt und Mundlos sollen sich im November selbst 2011 erschossen haben, um der Festnahme durch die Polizei zu entgehen.
(dpa/jW)
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