28.01.2014
Schweizer Käse
Lobbyisten wollen Regelungen zum geplanten Mindestlohn durchlöchern. Würden die geforderten Ausnahmen umgesetzt, wären zwei Millionen Geringverdiener außen vor
Von Herbert Wulff
Der von der großen Koalition geplante Mindestlohn ist noch nicht beschlossen, da steht er schon unter Beschuß. Die Lobbyisten von Zeitungsverlagen, Taxiunternehmen und Gaststätten machen vor und hinter den Kulissen Druck. Sie wollen, daß große Beschäftigtengruppen auch in Zukunft mit weniger als 8,50 Euro pro Stunde abgespeist werden. Würden Rentner, Schüler, Studenten, Minijobber und hinzuverdienende Erwerbslose tatsächlich ausgenommen, wären laut einer am Montag v...
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