-
15.01.2014
- → Inland
Vertagt: Prozeß gegen Klimaaktivisten
Kerpen. Eine für Montag geplante Verhandlung gegen Klimaaktivist Jörg Bergstedt (siehe jW vom 13. Januar) am Amtsgericht Kerpen ist verschoben worden. Dies berichteten am Montag abend lokale Medien. Bergstedt hatte im Oktober einen Strafbefehl wegen Beleidigung erhalten und Einspruch eingelegt. Er hatte während eines Camps gegen Braunkohleabbau im Sommer 2013 einem Polizeiführer gesagt, er halte die Forderung von 400 Euro Kaution an in Gewahrsam genommene Aktivisten für Erpressung und »Raub« und hatte später Anzeige wegen Nötigung eingereicht. Der Beamte hatte ihn seinerseits angezeigt.
(jW)
(jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland