09.01.2014
Läuten der Totenglocken
Pressekonzerne suchen nach Lösungen in Zeitungskrise – Springer und Madsack stehen für unterschiedliche Konzepte. Beide bedeuten nichts Gutes für die Zukunft der Blätter
Von Gert Hautsch
In den vergangenen beiden Jahren sind den Zeitungen die Totenglocken so heftig wie noch nie geläutet worden. Die Financial Times Deutschland und fünf weitere Blätter wurden eingestellt, die Frankfurter Rundschau war insolvent, das Wort von der »Zeitungsdämmerung« machte die Runde. Da paßte es dann ins Bild, daß zwei einst führende Großverlage für Regionalzeitungen ausgestiegen sind: Holtzbrinck und Springer – als hieße das Motto: »Rette sich, wer kann!«
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