19.11.2013
Frust in Bochum
IG Metall akzeptiert Abwicklung des Opel-Werks im Ruhrgebiet. Lediglich einige hundert Jobs im Warenverteilzentrum sollen erhalten bleiben
Von Daniel Behruzi
Es scheint keine Zukunft für das Bochumer Opel-Werk zu geben. Am Montag verkündeten die Konzernspitze und die IG Metall eine Einigung bei den seit Wochen laufenden Verhandlungen über einen »Sozialtarifvertrag«. Demnach soll die Fahrzeugproduktion bis Ende 2014 im Dreischichtbetrieb laufen und dann wie geplant eingestellt werden. Die meisten der rund 5000 Beschäftigten (inklusive Partnerbetriebe) verlieren ihren Job. Ihnen sollen Abfindungen und der Wechsel in eine »...
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