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04.05.2013

Unverkürzte Erinnerung

In Gefängnis und KZ zugrunde gerichtet: Vor 75 Jahren starb Carl von Ossietzky. Vielerorts wird der Antifaschist gewürdigt – ohne als solcher aber benannt zu werden

Von Kurt Pätzold
Am 4. Mai 1938 erloschen die Lebenslichter des Carl von Ossietzky. Sie hatten lange schon geflackert. Der in Berlin verstorbene war nicht älter als 48 Jahre geworden. Die faschistischen Terroristen hatten ihn in Gefängnis und Konzentrationslager zugrunde gerichtet. Der Mann, der über geschliffene Geisteskräfte die Masse verfügte, besaß gegen deren von Rachsucht angetriebenen Schikanen keine hinreichenden physischen Widerstandskräfte. Und die internationale Bewegung,...

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