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15.02.2013

Kreuzberger Notizen: Fälscherpoet

Fälscherpoet

Von Eike Stedefeldt
Frech ragt er hervor aus dem Einerlei von schwarzem und meliertem Marmor, grauem, bestenfalls rotem Granit. Als wollte sein rauher Sandstein den feingeschliffenen Oberflächen ringsum die Schau stehlen. Die Tristesse, die Schwere des Ortes durchbricht er mit heiterer Leichtigkeit: Der strengen Garde aus Kündern des Vergangenen, aus Boten einst Gewesener setzt er nonchalant den Widerstand verspielter Blattranken entgegen. Dabei ist auch er nur ein Grabmal, rein zufäl...

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