20.06.2012
Gedenkort für Hilde Radusch
Einweihung am Freitag in Berlin
Von Markus Bernhardt
Im Berliner Bezirk Schöneberg wird am kommenden Freitag (17 Uhr) der erste Gedenkort für eine während des deutschen Faschismus verfolgte lesbische Frau eingeweiht. Insgesamt drei Emaille-Tafeln, die an das Leben und Wirken von Hilde Radusch erinnern, sollen an diesem Tag an ihrem ehemaligen Wohnort, Ecke Eisenacher Straße/Winterfeldtstraße, enthüllt werden.
Radusch wurde 1903 in Altenburg geboren und zog mit 18 Jahren nach Berlin, wo sie in den Kommunistischen Juge...
Artikel-Länge: 2758 Zeichen


