07.04.2012
Erstschlag gegen Leser
Über Günter Grässlich und das Geschrei um ihn
Von Wiglaf Droste
Mitte April 2011 las Günter Grass vor dem Atomkraftwerk Krümmel bei Hamburg bei einer Anti-Vattenfall-Veranstaltung. Das AKW war offenbar nicht ganz dicht, und ein Jahr später machte der vollverstrahlte Dichter erneut von sich reden. Was die Süddeutsche Zeitung am 4. April 2012 auf ihrer Seite 1 als »Aufschrei« ankündigte und dann im Feuilleton unter dem Titel »Was gesagt werden muß« druckte, läßt sich so zusammenfassen:
Schlechte Prosa, die man willkürlich umbrich...
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