Zum Inhalt der Seite

Brustimplantate:Kassen gefordert

Berlin. Im Skandal um minderwertige Brustimplantate fordern Frauenverbände die vollständige Kostenübernahme für eine Entfernung durch die Krankenkassen. Die betroffenen Frauen seien »betrogen und geschädigt worden«, erklärte der Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft (AKF) am Dienstag in Berlin. Wenn die Kassen jemanden an den Kosten beteiligen wollten, dann müßten dies Ärzte und Aufsichtsbehörden sowie die Hersteller und Lieferanten der Brustimplantate sein. Seit dem 6. Januar empfehlen Behörden die Entfernung von Silikonkissen der Marken Poly Implant Prothèse (PIP) und Rofil Medical Nederland.

(dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 20.01.2012, Seite 15, Feminismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen