Zum Inhalt der Seite

Walter Ruge tot

Der Kommunist Walter Ruge ist am Donnerstag im Alter von 96 Jahren in Potsdam gestorben. 1933 floh er aus Nazideutschland nach Moskau, wurde dort Röntgeningenieur. 1942 wurde er grundlos zu zehn Jahren Arbeitslager verurteilt, 1955 rehabilitiert. Drei Jahre später zog Ruge nach Potsdam, wo er es zum Leiter eines Großfotolabors der DEFA brachte. Der Bruder des berühmten Historikers Wolfgang Ruge (und damit Onkel des aktuellen Buchpreisträgers Eugen) schrieb regelmäßig auch für diese Zeitung. Ein ausführlicher Nachruf folgt in der Montagausgabe. (jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.11.2011, Seite 12, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!