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04.10.2011

Ministerin verärgert namibische Delegation

FDP-Politikerin Cornelia Pieper brüskiert mit vorzeitigem Verlassen Gäste aus Afrika

Von Rolf-Henning Hintze
Die Berliner Charité hat am Freitag 20 namibische Totenschädel zurückgegeben, um ein Unrecht aus Kolonialzeiten gutzumachen. Die Schädel waren vor mehr als 100 Jahren zu Forschungszwecken nach Berlin gebracht worden. Deutsche Soldaten hatten von 1904 bis 1908 in der damaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika Tausende Angehörige der Herero und Nama ermordet. Bei der Übergabezeremonie, die bereits im Vorfeld unter anderem von der Linkspartei kritisiert worden war, weil ...

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