-
18.06.2011
- → Schwerpunkt
Online-Spezial: jW begleitet die Flottille
junge Welt will berichten, was tatsächlich abläuft: Einer ihrer Redakteure wird sich auf der »Tahrir« einschiffen – nach bisherigen Informationen als einziger deutscher Teilnehmer. Er wird versuchen, so lange und so ausführlich wie möglich exklusiv für die junge Welt über die Fahrt der Flotte zu berichten. Von Berlin aus werden wir ab Donnerstag auf unserer Internetseite einen »Newsticker« beschicken, der alle verfügbaren Informationen zusammenfaßt: Berichte von Bord, Meldungen von Nachrichtenagenturen, Pressemeldungen, Medienschau, Originaltöne und Standpunkte aus dem In- und Ausland sowie möglicherweise auch Korrespondentenberichte aus Israel. Ein Mitarbeiter wird arabischsprachige Internetseiten im Blick behalten. Unsere Meldungen werden auch über den Kurznachrichtendienst Twitter und unsere Facebook-Seite verbreitet– Näheres dazu auf unserer Homepage.
Auch beim UZ-Pressefest am kommenden Wochenende wird die Palästina-Flottille eine Rolle spielen. Für Sonntag, 13.00 Uhr, ist im jW-Zelt eine Veranstaltung zur »Antisemitismus«-Diskussion in der Linkspartei angesetzt. Auf dem Podium werden der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko sowie das Mitglied des NRW-Landesvorstandes, Jürgen Aust, Rede und Antwort stehen. Und wenn es technisch klappt, werden wir auch eine Liveschaltung zur »Tahrir« herstellen.
(pw)
Du findest junge Welt Journalismus wichtig – aber ein Abo ist (noch) nichts für dich?
Dann unterstütze uns jetzt mit einer monatlichen oder einmaligen Spende – ganz unkompliziert, ohne Verpflichtung, aber mit großer Wirkung.
Werde Teil einer engagierten Community, die die Weltsicht der Herrschenden nicht übernimmt, sondern kritisch hinterfragt. Dein Beitrag hilft uns dabei.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 3,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!