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Pfefferspray gegen Kurden

Düsseldorf. Die Polizei hat am Donnerstag gewaltsam eine Kurden-Demonstration vor dem Türkischen Generalkonsulat in Düsseldorf aufgelöst. Die Aktion richtete sich gegen den Ausschluß prokurdischer Kandidaten bei der türkischen Parlamentswahl. Jugendliche hätten Parolen der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans PKK gerufen und Eier auf das Konsulat geworfen, begründete die Polizei ihr Eingreifen, bei dem auch Pfefferspray zum Einsatz kam.

Die rund 300 Demonstranten wurden eingekesselt und bis in die Abendstunden zur Identitätsfeststellung festgehalten. 15 Demonstranten wurden wegen des Verdachts auf Landfriedensbruch, gefährliche Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte festgenommen. (brauns/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.04.2011, Seite 5, Inland

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