07.04.2011
»Für eine Versiegelung ist es zu heiß«
Kein Ende der Reaktorkatastrophe in Fukushima in Sicht. Strahlung weiterhin hoch. Ein Gespräch mit Manfred Santen
Interview: Mirko Knoche
Manfred Santen ist Chemiker bei der Umweltorganisation
Greenpeace
Die Betreiberfirma des AKW Fukushima, Tepco, informiert
sehr unzuverlässig über die Atomkatastrophe. Greenpeace
hat Experten vor Ort. Was wissen Sie über die
tatsächliche Lage?
Bislang haben wir eigene Meßwerte aus einer Entfernung von 20
bis 40 Kilometern um die Nuklearanlage. Die sind aber schon ein
paar Tage alt. Sie stimmen mit den Angaben der japanischen
Behörden weitgehend überein. Was uns fehlt...
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