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Trostfrauen-Film vor neuem Publikum

Brandenburg/Havel. In der JVA Brandenburg wird am Samstag mit einer Veranstaltung auf das Schicksal der rund 200000 Frauen aufmerksam gemacht, die von japanischen Militärs im Zweiten Weltkrieg zur Prostituion gezwungen wurden – und seit 1991 um eine Entschädigung und eine offizielle Entschuldigung der Tokioter Regierung kämpfen. Auf Initiative des Gefängnisseelsorgers Jörg Baruth soll die Geschichte der »Trostfrauen« männlichen Gefangenen nahegebracht werden. Zunächst wird die südkoreanische Wissenschaftlerin Nataly Jung-Hwa Han einen Einführungsvortrag halten. Anschließend wird der preisgekrönte Dokumentarfilm »63 years on...« vorgeführt. Außerdem zeigt der japanische Journalist Tsukasa Yajima seine Porträtserie der »Trostfrauen«. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.03.2011, Seite 15, Feminismus

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