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Migrationspolitik

Athen. Mit einem Hungerstreik wollen mehr als 200 Flüchtlinge in Griechenland ihrer Forderung nach einer Aufenthaltsgenehmigung Nachdruck verleihen. Die Einwanderer trafen am Sonntag aus Kreta kommend in Athen ein. Die jungen Männer, die vorwiegend aus Algerien, Marokko und Tunesien stammen, haben auf dem Gelände der juristischen Fakultät der Universität, das von der Polizei nicht betreten werden darf, ein Lager aufgeschlagen. Ab Dienstag wollen die Flüchtlinge die Nahrungsaufnahme verweigern. Die meisten von ihnen befinden sich seit mindestens zwei Jahren in Griechenland, manche sogar bis zu zehn Jahre. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.01.2011, Seite 1, Ausland

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