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13.01.2011

Wo duftende Neurosen blühn

Christoph Klimke und Johann Kresnik richten in Cottbus eine feierlich-florale Schlachteplatte an

Von Gisela Sonnenburg
Hier blüht es. Rosen und Neurosen, Wunder und Wunderwunden, Plaste und Elaste zuhauf, Glitter und Gloria: Zusammen mit nackten Schenkeln, echten Bäumen und sozialistischen Ikonen bilden sie Alptraumabzeichen einer nicht real existierenden heilen Welt. Man darf keinen Zweifel haben: Johann Kresnik war hier. Hier, das ist im kuscheligen Staatstheater Cottbus. Dessen Intendant Martin Schüler war so schlau, eine Anregung seines geschäftsführenden Direktors René Serge Mu...

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