Zum Inhalt der Seite
18.12.2010

Westerwelle privatisiert

Auswärtiges Amt will deutsche Auslandsschulen an privatwirtschaftliche Träger übergeben. Kritiker fürchten Gebührenexplosion

Von Ralf Wurzbacher
Privatisierungsfans ist aber auch gar nichts heilig – nicht einmal der »gute Ruf« Deutschlands in aller Welt. Zwar rühmt das Auswärtige Amt die sogenannten Deutschen Auslandsschulen salbungsvoll als »Orte der Begegnung und des interkulturellen Austauschs«. Sobald es aber ums Geld geht, sind Amtsvorsteher und FDP-Chef Guido Westerwelle die schönsten Worte nichts mehr wert. Nach dem Willen des Außenministers sollen die Bildungsstätten, die neben den Goethe-Insti...

Artikel-Länge: 4348 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90