-
29.10.2010
- → Feminismus
Proteste gegen Verstümmelung
Augsburg. In der ersten Novemberwoche findet in Augsburg die
»5. Gemeinsame Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaften
für Pädiatrische Endokrinologie (APE) und
Pädiatrische Diabetologie (AGPD)« statt. Aus diesem
Anlaß veranstaltet die Menschenrechtsorganisation
»Zwischengeschlecht« eine Protestaktion gegen
Genitalverstümmelungen bei Babys mit uneindeutiger
Geschlechtszugehörigkeit. Die beiden Ärzteorganisationen
seien maßgeblich für die menschenrechtsverletzende
BRD-Praxis verantwortlich, Kinder per Operation willkürlich
einem Geschlecht zuzuordnen, erklärte die Initiative.
Am 4. November findet zunächst eine Informationsveranstaltung mit Aktivisten von »Zwischengeschlecht« und dem Film »Das verordnete Geschlecht« statt (19.30 Uhr, Bildungscafé, Fuggerstraße 9 RG). Die Protestaktion findet am 5. November von 16 bis 19 Uhr am Tagungsort statt (IHK Schwaben-Veranstaltungscenter, Stettenstraße 1). (jW)
zwischengeschlecht.org
Am 4. November findet zunächst eine Informationsveranstaltung mit Aktivisten von »Zwischengeschlecht« und dem Film »Das verordnete Geschlecht« statt (19.30 Uhr, Bildungscafé, Fuggerstraße 9 RG). Die Protestaktion findet am 5. November von 16 bis 19 Uhr am Tagungsort statt (IHK Schwaben-Veranstaltungscenter, Stettenstraße 1). (jW)
Anzeige
zwischengeschlecht.org
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feminismus