02.10.2010
Neuanfang mit Correa
Bilanz der Regierung Ecuadors kann sich sehen lassen, doch Linke und Indígenas kritisieren den Präsidenten trotzdem
Von Benjamin Beutler
Kaum jemand rechnete im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen in
Ecuador am 26. November 2006 damit, daß der damals 43 Jahre
alte Wirtschaftswissenschaftler Rafael Correa aus ihr als Sieger
hervorgehen würde. Sein schärfster Gegenkandidat war der
»Bananenkönig« und Milliardär Álvaro
Noboa. Aus eigener Tasche hatte der reichste Mann des Andenlandes
den teuersten Wahlkampf aller Zeiten bezahlt. Doch trotzdem verlor
der Unternehmer die Stichwahl, am Ende lag Correa mit 56...
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