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Fußball-Randspalte

Zur Lage des Tabellenführers

Mainz. »Meine Frau ist heiß, die hat sich schon Fußballschuhe gekauft.« Mit diesen Worten reagierte der Trainer des FSV Mainz 05 auf den Spruch des Hoffenheimers Christian Eichner, der behauptet hatte, Tuchel könne auch seine schwangere Frau spielen lassen und sie würde zwei Tore schießen. (sid/jW)

Zur Lage des Ostfußballs

Berlin. 20 Jahre nach dem Anschluß der DDR an die BRD gibt es keinen erstklassigen Ostklub, viele Traditionsvereine der DDR dümpeln ohne Aussicht auf Besserung im Niemandsland. »Da blutet mir das Herz«, sagt Joachim Streich, Rekordspieler und -torschütze der DDR dem sid. Außerdem: »Die Trainer aus dem Osten hatten alle eine große Qualität. Was wir nicht hatten, waren gute Verbindungen, um in das Geschäft reinzukommen. Das war wie ein geschlossener Kreis, in den man nicht hineinkam. Uns hat eindeutig die Lobby gefehlt. Nehmen wir Peter Neururer als Beispiel. Wie oft ist der gefeuert worden, aber er kam immer wieder unter, weil er die richtigen Leute kannte (…) Wir waren vom Charakter her nicht die Typen, die auf der Tribüne gehockt haben, wenn es bei einem Kollegen irgendwo gekriselt hat.« (sid/jW)

Neuer Mensch

Rom. Der ehemalige brasilianische Nationalstürmer Adriano vom AS Rom hatte laut Aussage seiner Mutter Selbstmordgedanken. »Als er noch bei Inter spielte, rief er mich an und sagte mir, daß er mit dem Fußball aufhören wolle. Er gab zu, daß er an Selbstmord dachte«, sagte ­Adrianos Mutter Rosilda in einem Interview mit der Gazzetto dello Sport. Er habe den Tod seines Vaters nicht verwinden können und zuviel Alkohol getrunken. Doch heute sei er ein »neuer Mensch«.

(sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.10.2010, Seite 16, Sport

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