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Platzeck bleibt bei »Anschluß«-Kritik
Berlin. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD)
hat seine kritische Haltung zum »Anschluß« der
DDR an die BRD vor zwanzig Jahren bekräftigt. Zugleich wies er
Vorwürfe zurück, er habe einen Vergleich zum
Anschluß Österreichs an Nazideutschland im März
1938 gezogen. Platzeck hatte dem Spiegel gesagt, die westdeutsche
»Anschlußhaltung« sei verantwortlich für
viele Verwerfungen nach dem Ende der DDR.
Er erinnerte an ein Plakat der DDR-Bürgerbewegung im Wahlkampf 1990 mit dem Titel »Artikel 23 – Kein Anschluß unter dieser Nummer«. Damit habe sich die Bürgerbewegung gegen einen Beitritt der ostdeutschen Länder nach Artikel 23 Grundgesetz ausgesprochen. »Kein Schwanz ist damals auf die Idee gekommen, das Wort ›Anschluß‹ so zu deuten, wie es jetzt von manchen gemacht wird«, sagte Platzeck. (dapd/jW)
Er erinnerte an ein Plakat der DDR-Bürgerbewegung im Wahlkampf 1990 mit dem Titel »Artikel 23 – Kein Anschluß unter dieser Nummer«. Damit habe sich die Bürgerbewegung gegen einen Beitritt der ostdeutschen Länder nach Artikel 23 Grundgesetz ausgesprochen. »Kein Schwanz ist damals auf die Idee gekommen, das Wort ›Anschluß‹ so zu deuten, wie es jetzt von manchen gemacht wird«, sagte Platzeck. (dapd/jW)
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