03.09.2010
Nur eine Fiktion
Die Nahost-»Friedensgespräche« werden mit einem Präsidenten ohne Mandat geführt
Von Rainer Rupp
Bereits vor dem Anschlag am 1. September bei Hebron, bei dem vier
Siedler im Westjordanland auf dem Weg zu einer illegalen, auf
geraubtem Land gebauten Siedlung in ihrem Auto getötet wurden,
hatten viele Beobachter die trilateralen sogenannten
Nahost-Friedensgespräche in Washington als Totgeburt
bezeichnet. Einer der Gründe dafür liegt schon in den
Verhandlungsführern. Die israelische Seite wird von dem
rechten Hardliner und Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu
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