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19.08.2010

Stumme Katastrophen

Der Mörder ist immer der Gärtner: Das Ende von »Distanz« ist ­trotzdem nicht vorhersehbar

Von André Weikard
Tag für Tag zupft Daniel (Ken Duken) im Botanischen Garten von Berlin das Unkraut und kehrt das Laub zusammen. Abend für Abend wäscht er die Schubkarre aus, die am nächsten Tag wieder schmutzig wird. Die Kollegen machen sich über den wortkargen Trottel lustig. Freunde hat er keine. Regisseur Thomas Sieben lullt sein Publikum ein. Die Kamera trottet dem Freak auf seinem Weg durch den Park hinterher. Alles still, nur manchmal rauschen die Blätter. Es dauert, bis der S...

Artikel-Länge: 3398 Zeichen

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