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16.07.2010
- → Feuilleton
Gerechtigkeit für den Biedermeier
Elf Gemälde, die ein US-Soldat nach dem Ende des Zweiten
Weltkriegs aus dem pfälzischen Pirmasens mit nach Hause
genommen hatte, sind am Mittwoch zurückgegeben worden. Bei
einer Zeremonie im Goethe-Institut New York übergab die
US-Zollbehörde die Werke Vertretern des Museums Pirmasens. Die
bedeutendsten drei stammen vom Pirmasenser Biedermeier-Maler
Heinrich Bürkel. Der Soldat hatte die Bilder jahrzehntelang in
seinem Haus aufbewahrt. Nach seinem Tod schaltete die
Großnichte Beth Ann Fadden die US-Behörden ein, um die
rechtmäßigen Besitzer zu ermitteln. (AFP/jW)
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