Linke streitet über CO2-Abscheidung
Potsdam. Die Brandenburger Linke streitet weiter um die
künftige Braunkohlestrategie. Die Bundestagsabgeordnete Dagmar
Enkelmann bezeichnete am Montag in Potsdam die geplante Erprobung
der Verpressung von Kohlendioxid (CO2) im Boden als
»Unfug«. Die Risiken einer solchen Strategie seien
»nicht abschätzbar«, sagte sie. Das Vorhaben diene
lediglich als Alibi, um dem gebotenen Ausstieg aus der
Kohleverstromung auszuweichen. Dagegen verwies der
Landesvorsitzende Thomas Nord darauf, daß der
Linke-Landesvorstand kürzlich die Erforschung der
CCS-Technologie gebilligt habe. Dies entspreche auch der Strategie
von Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers. An den
Standorten für die Erprobung im Raum Beeskow und im Oderbruch
gibt es starken Widerstand in der Bevölkerung. (ddp/jW)
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