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Migrantenkinder massiv benachteiligt
Berlin. Die Bemühungen um eine bessere Bildung von
Migrantenkindern kommen offensichtlich kaum voran. Sie erreichen
weiterhin deutlich schlechtere Schulabschlüsse als ihre
Mitschüler ohne Migrationshintergrund, berichtete die
Tageszeitung Die Welt am Dienstag unter Berufung auf den
Integrationsbericht der Bundesregierung, der am heutigen
Mittwoch offiziell vorgestellt werden soll. Ein Ergebnis des
Berichts ist demnach, daß 13,3 Prozent der Migrantenkinder
die Schule ohne Abschluß verlassen. Dies sei ein Drittel mehr
als in den Vorjahren.
Allgemein ist die Quote der Schulabgänger ohne Abschluß von 5,4 Prozent im Jahr 2005 auf inzwischen sieben Prozent gestiegen. Die Migranten holen zwar langsam auf, heißt es in dem Bericht, der sich auf Zahlen aus dem Jahr 2008 stützt. Doch dürfe diese Entwicklung nicht über den erheblichen und inakzeptablen Bildungsabstand hinwegtäuschen. (AFP/jW)
Allgemein ist die Quote der Schulabgänger ohne Abschluß von 5,4 Prozent im Jahr 2005 auf inzwischen sieben Prozent gestiegen. Die Migranten holen zwar langsam auf, heißt es in dem Bericht, der sich auf Zahlen aus dem Jahr 2008 stützt. Doch dürfe diese Entwicklung nicht über den erheblichen und inakzeptablen Bildungsabstand hinwegtäuschen. (AFP/jW)
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