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Ströbele kritisiert Nebenjobs mit Mandat
Düsseldorf. Statt sein Abgeordnetenmandat ernst zu nehmen,
tingelt Exminister Peer Steinbrück lieber durch die Gegend und
läßt sich seine dabei gehaltenen Vorträge teuer
bezahlen. Dies ist der Extrakt der Vorwürfe, die der
SPD-Finanzexperte und frühere Regierungschef von
Nordrhein-Westfalen sich jetzt von Hans-Christian Ströbele
gefallen lassen muß. Es sei unanständig, daß
»Steinbrück seit der Bundestagswahl für
Vorträge Tausende Euro kassiert hat«, monierte der
einzige jemals per Direktmandat gewählte Abgeordnete der
Grünen im Bundestag am Donnerstag gegenüber Handelsblatt
online. Es sei ein »Mißbrauch des Mandats, wenn sich
Leute wählen lassen und dann hauptsächlich hochbezahlten
anderen Tätigkeiten nachgehen«, so Ströbele.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
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