Washington trotzt Gerichtsurteil
New Orleans. Trotz der Aufhebung des Moratoriums für
Tiefseebohrungen durch ein US-Gericht will die Regierung in
Washington an dem befristeten Verbot festhalten. Er werde eine
erneute Anweisung erteilen, um den Bohrstopp durchzusetzen,
erklärte US-Innenminister Ken Salazar am Dienstag. Ein
US-Gericht hatte das Moratorium kurz zuvor für rechtswidrig
erklärt und damit einer Klage von 32 Ölfirmen
stattgegeben.
Mit dem sechsmonatigen Stopp hatte US-Präsident Barack Obama auf die Ölpest nach der Explosion der Bohrinsel im Golf von Mexiko reagiert. Das Weiße Haus kündigte nach dem Urteil des Gerichts in New Orleans vom Dienstag an, Berufung einzulegen. Sprecher Robert Gibbs sagte die Bohrungen »bedrohen die Sicherheit der Arbeiter auf den Bohrinseln und die Umwelt am Golf«.
(AFP/jW)
Mit dem sechsmonatigen Stopp hatte US-Präsident Barack Obama auf die Ölpest nach der Explosion der Bohrinsel im Golf von Mexiko reagiert. Das Weiße Haus kündigte nach dem Urteil des Gerichts in New Orleans vom Dienstag an, Berufung einzulegen. Sprecher Robert Gibbs sagte die Bohrungen »bedrohen die Sicherheit der Arbeiter auf den Bohrinseln und die Umwelt am Golf«.
(AFP/jW)
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