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Deutschland beteiligt sich an NATO-Raketenabwehr
Brüssel. Deutschland will sich an einem
NATO-Raketenabwehrschild für Europa beteiligen. Dies gab der
Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Christian Schmidt,
am Freitag am Rande eines NATO-Verteidigungsministertreffens in
Brüssel bekannt.
NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen wirbt für den gesamteuropäischen Raketenschirm und will auf dem Bündnisgipfel im November einen Beschluß aller 28 Mitgliedsstaaten erreichen. Bei dem Projekt gehe es nicht um Aufrüstung, sondern um eine »Ausweitung eines Abwehrsystems für NATO-Einsätze auf den gesamten Kontinent«, behauptete Rasmussen. Die Vernetzung der bestehenden Systeme sei für weniger als 200 Millionen Euro binnen zehn Jahren zu erreichen.
Damit sei die Bundesregierung bei einem der unsinnigsten und gefährlichsten militärischen Großprojekte der USA und der NATO offiziell mit im Boot, kommentierte Tobias Pflüger vom Parteivorstand der Linkspartei. (apn/jW)
NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen wirbt für den gesamteuropäischen Raketenschirm und will auf dem Bündnisgipfel im November einen Beschluß aller 28 Mitgliedsstaaten erreichen. Bei dem Projekt gehe es nicht um Aufrüstung, sondern um eine »Ausweitung eines Abwehrsystems für NATO-Einsätze auf den gesamten Kontinent«, behauptete Rasmussen. Die Vernetzung der bestehenden Systeme sei für weniger als 200 Millionen Euro binnen zehn Jahren zu erreichen.
Damit sei die Bundesregierung bei einem der unsinnigsten und gefährlichsten militärischen Großprojekte der USA und der NATO offiziell mit im Boot, kommentierte Tobias Pflüger vom Parteivorstand der Linkspartei. (apn/jW)
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