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Brandenburg läßt Genmais vernichten
Potsdam. Der in Brandenburg ausgebrachte gentechnisch verunreinigte
Mais muß untergepflügt werden. Das ordnete
Umweltministerin Anita Tack (Linke) am Freitag an. In Brandenburg
wurden bisher drei Betriebe ermittelt, die unwissentlich mit einer
in der EU nicht zugelassenen Genmaissorte kontaminiertes Saatgut
ausgebracht hatten. Für die entstandenen Schäden
müsse der Hersteller des Saatguts aufkommen, forderte die
Ministerin.
Der kontaminierte Mais des Unternehmens Pioneer aus Buxtehude (Niedersachsen) wurde auf rund 2000 Hektar in fünf Bundesländern ausgesät, neben Brandenburg auch in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und Bayern. Daß das niedersächsische Agrarministerium bereits im März von der Kontamination wußte, darüber aber nicht informiert hatte, war am vergangenen Wochenende von der Umweltorganisation Greenpeace öffentlich gemacht worden.
(ddp/jW)
Der kontaminierte Mais des Unternehmens Pioneer aus Buxtehude (Niedersachsen) wurde auf rund 2000 Hektar in fünf Bundesländern ausgesät, neben Brandenburg auch in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und Bayern. Daß das niedersächsische Agrarministerium bereits im März von der Kontamination wußte, darüber aber nicht informiert hatte, war am vergangenen Wochenende von der Umweltorganisation Greenpeace öffentlich gemacht worden.
(ddp/jW)
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