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Ortega kritisiert Abkommen mit EU

Managua. Nicaraguas Präsident Daniel Ortega hat den am 18. Mai in Madrid unterzeichneten »Assoziierungsvertrag« zwischen Zentralamerika und der EU kritisiert. Er verdiene diesen Namen nicht, sondern sei ein reines Freihandelsabkommen. Gegenüber Unternehmern sagte er am Donnerstag (Ortszeit), die Zentralamerikaner wären gerne Partner der Europäer, aber nur zu Bedingungen, die die EU bei der Unterstützung ihrer eigenen Mitglieder anwendet. Als Gegenbeispiel nannte Ortega die Abkommen im Rahmen der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerikas (ALBA), die im Zeichen der Politik eines gerechten Handels stünden. (PL/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.05.2010, Seite 1, Ausland

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