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Lula greift IWF und Weltbank an

Brasilia. Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat am Mittwoch (Ortszeit) eine umfassende Reform des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank gefordert. Er forderte die beiden internationalen Finanzorganisationen auf, »veraltete Dogmen und unheilbringende Bedingungen« aufzugeben. Brasilien sei nicht Gläubiger dieser Institutionen geworden, damit die Dinge weiterliefen wie zuvor, erklärte der Staatschef bei einer Ansprache aus Anlaß eines Besuchs von Liberias Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf in Brasilia. »Wir fordern tiefgreifende Reformen, damit die Entwicklungsländer eine aktive Stimme bei der Bestimmung ihres eigenen Schicksals haben«, so Lula.

(PL/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.04.2010, Seite 1, Ausland

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