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06.04.2010

Gereizte Stimmung

Washingtons Politik gegenüber China wird mit drohendem Verlust der ­hegemonialen Rolle aggressiver. Peking gab bisher der Supermacht nach und verhinderte ­größere Konflikte

Von Knut Mellenthin
In diesen Tagen kann man viele Prognosen über einen nahe bevorstehenden Handelskrieg zwischen den USA und China lesen. Erstere sind immer noch die größte Wirtschaftsmacht der Welt, das andere Land ist die drittgrößte, die bald an Japan vorbeiziehen und sich an die zweite Stelle schieben wird. China hat zudem im vergangenen Jahr erstmals Deutschland als »Exportweltmeister« abgelöst. Ein Handelskrieg zwischen den USA und China würde voraussehbar die Weltwirtschaft erh...

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