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Einstweilig verfügt

Augsburg. Punktsieg für Man­fred Amerell: Das Landgericht Augsburg hat gegen DFB-Präsident Theo Zwanziger eine einstweilige Verfügung erlassen. Demnach darf Zwanziger die heikle Affäre um den ehemaligen DFB-Schiedsrichtersprecher und den FIFA-Referee Michael Kempter nicht mehr mit den Mißbrauchsfällen in der katholischen Kirche vergleichen. Andernfalls könnte ein Ordnungsgeld von bis zu 250000 Euro auf Zwanziger zukommen, so die Augsburger Allgemeine Zeitung. Zwanziger habe mit seinem Vergleich nicht nur das Persönlichkeitsrecht verletzt, sondern auch »eine Beziehung zweier Erwachsener« mit dem sexuellen Mißbrauch von Kindern im kirchlichen Umfeld gleichgestellt, so ein Sprecher des Landgerichts Augsburg. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.03.2010, Seite 16, Sport

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