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13.03.2010

Land für ein Butterbrot

»Kolonialismus des 21. Jahrhunderts«: Konzerne und Staaten kaufen und pachten die besten Böden in Entwicklungsländern, vor allen in Afrika

Von Tomasz Konicz
In vielen Ländern der sogenannten Dritten Welt findet derzeit die größte Landnahme seit dem Ende des Kolonialismus statt. Konzerne und Regierungsorganisationen aus Schwellen- und Industriestaaten kaufen vor allem in Afrika riesige Agrarflächen auf, um dort Lebensmittel oder Nutzpflanzen für ihre heimischen Märkte anzubauen. Der Sonderberichterstatter des UN-Menschenrechtsrats für das Recht auf Nahrung, der Belgier Olivier de Schutter, stellte Anfang März einen diesb...

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