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Atommüllager Asse: Merkel soll aussagen
Hannover. Die Linke will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor
den Parlamentarischen Untersuchungsausschuß des
niedersächsischen Landtags zum Atommülllager Asse laden.
Es müsse geklärt werden, warum die damalige
Bundesumweltministerin 1996 nicht auf die Warnungen des Bundesamtes
für Strahlenschutz (BfS) eingegangen sei, sagte der
Umweltexperte der niedersächsischen Linke-Fraktion, Kurt
Herzog, am Montag in Hannover. Anlaß für Herzogs
Vorstoß sind die Aussagen des ehemaligen BfS-Präsidenten
Alexander Kaul, der Merkel nach eigenen Angaben schriftlich auf die
Zweifel an der Eignung des ehemaligen Bergwerks als
Atommülllager hingewiesen hatte. Im Atommüllager Asse
lagern 126000 Fässer. Wegen unkontrollierten Wasserzuflusses
ist der Salzstock einsturzgefährdet.
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