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Evonik verkauft ­Energiesparte

Hamburg. Der Mischkonzern Evonik verfolgt bei seiner Aufspaltung offenbar radikalere Pläne als bislang bekannt. Nach Informationen der Financial Times Deutschland (Montagausgabe) erwäge das Management, neben der Immobiliensparte auch eine Mehrheit an der Energietochter, der früheren Steag, abzugeben. Ansonsten würde der Kreis der Interessenten zu stark eingeengt, da die meisten Investoren nach einem Einstieg auch strategisch das Sagen haben wollten, hieß es laut der Zeitung zur Begründung. Den Informationen zufolge verschickt die Investmentbank JP Morgan in den nächsten Wochen an Steag-Interessenten ein erstes Verkaufsheft.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.02.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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