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US-Truppen fliegen Spürhunde in Irak

Bagdad. Nach einem Skandal wegen der Verwendung offenbar ineffektiver Sprengstoffdetektoren im Irak fliegen die US-Truppen 145 Spürhunde nach Bagdad. Die ersten 25 für das Auffinden von Sprengstoff trainierten Tiere sollen am heutigen Freitag eintreffen, wie Militärsprecher Sylvester Wegwu mitteilte. Die übrigen sollen im Lauf des Jahres folgen.

Eine britische Firma hat wahrscheinlich mehr als 1 500 völlig nutzlose Sprengstoffdetektoren an den Irak verkauft, deren eingebauter Sensor nichts anderes gewesen sein soll als eine Diebstahlsicherung, wie sie in Kaufhäusern eingesetzt wird. Für die Suche nach tödlichen Sprengfallen sei das Gerät so hilfreich wie eine »Wünschelrute«, sagte ein BBC-Reporter.

(apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.02.2010, Seite 7, Ausland

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