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Schweiz nimmt zwei Uiguren auf

Bern. Die Schweiz will zwei Uiguren mit chinesischer Staatsbürgerschaft aus dem US-Gefangenenlager Guantánamo aufnehmen. Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf begründete die Entscheidung am Mittwoch in Bern mit humanitären Erwägungen. Gleichzeitig wies die Schweizer Regierung Forderungen aus Peking zurück, die beiden Muslime müßten in ihre Heimat überstellt werden. Peking betrachtet sie als islamistische Aufständische, weshalb ihnen in China Folter drohen könnte. Die beiden Brüder hatten den Angaben zufolge vier Jahre ohne Anklage in Guantánamo verbracht.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.02.2010, Seite 7, Ausland

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