02.02.2010
Blutige Rekorde
Verluste der westlichen Kriegskoalition in Afghanistan steigen steil an. US-Militärs: Es kommt noch schlimmer
Von Knut Mellenthin
Die NATO-Besatzungstruppen in Afghanistan stehen vor ihrem bisher
härtesten Jahr. Im vergangenen Monat wurde ein neuer blutiger
»Rekord« registriert: 44 Soldaten wurden getötet,
weit mehr als in irgendeinem Januar seit Kriegsbeginn. Im Vorjahr
starben in dieser Zeit 25 Soldaten. Das stellte bereits nahezu eine
Verdoppelung gegenüber 2008 dar. Unter den 44 Toten sind 29
US-Amerikaner; im Januar 2009 waren es 14 oder 15 gewesen. Die Zahl
der toten US-Soldaten in diese...
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