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Vier von fünf Zügen standen still
Frankfurt/M. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer hat
die Hessische Landesbahn weitgehend stillgelegt. 80 Prozent der
Züge seien am Montag streikbedingt ausgefallen, teilte die GDL
in Frankfurt/Main mit. Mehr als 50 Lokomotivführer hätten
sich an dem Arbeitskampf beteiligt, hieß es. Die GDL hatte
ihre Mitglieder bei der Hessenbahn GmbH, der HLB Basis AG und der
vectus Verkehrsgesellschaft mbH aufgerufen, von 4.30 bis 8.30 Uhr
die Arbeit niederzulegen.
»Wir hoffen, daß der Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen nun endlich seine Verweigerungshaltung aufgibt und zügig Tarifverhandlungen mit uns aufnimmt«, erklärte der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky am Bahnhof in Limburg. Die Gewerkschaft fordert einen Lokomotivführertarifvertrag auf dem Niveau, das bereits für 90 Prozent des Eisenbahnfahrpersonals in Deutschland zutrifft. Die Entgelte bei den bestreikten Unternehmen liegen nach GDL-Angaben teilweise bis zu 23 Prozent darunter.
(jW)
»Wir hoffen, daß der Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen nun endlich seine Verweigerungshaltung aufgibt und zügig Tarifverhandlungen mit uns aufnimmt«, erklärte der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky am Bahnhof in Limburg. Die Gewerkschaft fordert einen Lokomotivführertarifvertrag auf dem Niveau, das bereits für 90 Prozent des Eisenbahnfahrpersonals in Deutschland zutrifft. Die Entgelte bei den bestreikten Unternehmen liegen nach GDL-Angaben teilweise bis zu 23 Prozent darunter.
(jW)
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