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RAG reduziert Politikerbeihilfen
Düsseldorf/Herne. In der Affäre um Honorare des
Kohlekonzerns RAG an Landtagsabgeordnete hat das Unternehmen eine
Reduzierung der Zahlungen angekündigt. »Auch wenn das
Unternehmen die Grundvergütung grundsätzlich für
angemessen hält, soll diese mit sofortiger Wirkung eingestellt
werden. Dies geschieht vor dem Hintergrund der aktuellen
politischen Diskussion und der öffentlichen
Wahrnehmung«, teilte die RAG am Montag in Herne mit.
Künftig werde es keine Jahresvergütung, sondern nur noch
ein Sitzungsgeld von 200 Euro geben.
Allein Landtagspräsidentin Regina van Dinther (CDU) hatte zuvor 30000 Euro von der RAG für ihren Vorsitz des sogenannten RAG-Regionalbeirats kassiert. Neben insgesamt drei Landtagsabgeordneten gehören auch Bürgermeister dem Beirat an, der die Schließung von Zechen begleiten soll. Laut Medienberichten soll der Beirat pro Jahr zwei- bis dreimal jeweils zwei Stunden getagt haben. (ddp/jW)
Allein Landtagspräsidentin Regina van Dinther (CDU) hatte zuvor 30000 Euro von der RAG für ihren Vorsitz des sogenannten RAG-Regionalbeirats kassiert. Neben insgesamt drei Landtagsabgeordneten gehören auch Bürgermeister dem Beirat an, der die Schließung von Zechen begleiten soll. Laut Medienberichten soll der Beirat pro Jahr zwei- bis dreimal jeweils zwei Stunden getagt haben. (ddp/jW)
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