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Israel: Offiziere gemaßregelt
Jerusalem. Ein Jahr nach dem Gaza-Krieg haben die israelischen
Streitkräfte zwei ranghohe Offiziere wegen des Einsatzes von
weißem Phosphor zur Rechenschaft gezogen. Die Zeitung Haaretz
meldete am Montag, gegen die beiden Kommandeure seien
Disziplinarstrafen verhängt worden. Sie hätten
angeordnet, die Einrichtung einer UN-Hilfsorganisation mit
Phosphorgranaten zu beschießen. Laut einer internen
Untersuchung der Streitkräfte hätten sie damit die
Gefährdung von Menschenleben in Kauf genommen, berichtete
Haaretz. In der Antwort auf den UN-Untersuchungsbericht der
sogenannten Goldstone-Kommission zum Gaza-Krieg hatte Israel am
Freitag erklärt, die Armee habe keine Zivilisten
vorsätzlich getötet.
(apn/AFP/jW)
(apn/AFP/jW)
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