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30.01.2010

Über »Rameaus Neffe« (4)

Von Reinhard Jellen
»Es ist hart, ein Bettler sein zu müssen, indessen es so viele reiche Toren gibt, auf deren Unkosten man leben kann, und dann sich selbst verachten zu müssen, ist doch auch unerträglich. (...) Wie oft habe ich mir gesagt: Wie, Rameau, es gibt zehntausend gute Tafeln zu Paris, zu fünfzehn bis zwanzig Gedecke eine jede, und von allen diesen Gedecken ist keins für dich? Tausend kleine Schöngeister ohne Talent, ohne Verdienst, tausend kleine Kreaturen ohne Reize, tausen...

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