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Ermittlungen nach Atomunfall in Gronau

Frankfurt/Main. Der Atomunfall mit einem Verletzten in der Urananreicherungsanlage Gronau hat ein juristisches Nachspiel. Die Staatsanwaltschaft Münster ermittelt gegen die Betreiberfirma Urenco, wie die Frankfurter Rundschau (Dienstagausgabe) berichtete. »Der Verdacht lautet auf fahrlässige Körperverletzung und Freisetzen ionisierender Strahlung«, zitierte die Zeitung Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer. Auf dieses Delikt stünden im Höchstfall zwei Jahre Haft. Am Donnerstag vergangener Woche war ein Arbeiter der Urananreicherungsanlage radioaktiv verstrahlt worden. Er befindet sich seit Montag im medizinischen Teil der Forschungsanlage Jülich. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.01.2010, Seite 5, Inland

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