22.01.2010
Wuppertal schließt, was zu schließen geht
Klamme Kommune setzt auf brutalstmöglichen Sozialkahlschlag. Bürger wehren sich
Von Tobias Niemann
Es geht ans Eingemachte«, sagte Wuppertals Stadtdirektor und
Kämmerer Johannes Slawig (CDU) und legte einen 130seitigen
»Sparplan« vor. Er nennt ihn Haushaltssicherungskonzept
(HSK). Damit keine Mißverständnisse aufkommen,
fügte er hinzu: »Das ist erst der Anfang, es wird noch
weitere Verschlechterungen geben.«
Das HSK, das bereits im November vorgelegt wurde und im März
im Stadtrat beraten wird, ist ein echter Horrorkatalog und
exemplarisch für das, was Kommunen i...
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