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KMK-Präsident für Hauptschulenerhalt
Berlin. Der neue Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK),
Ludwig Spaenle, hat sich für das dreigliedrige Schulsystem und
damit den Erhalt der Hauptschule ausgesprochen. Ein
»differenziertes Schulsystem« werde »der
Chancengleichheit gerechter« als andere, sagte der
CSU-Politiker am Freitag in Berlin und fügte hinzu:
»Dasselbe für alle ist pädagisch von
gestern.«. Statt die Hauptschule abzuwickeln, sollte diese
Schulform durch Fördermaßnahmen verbessert werden, so
Spaenle, der seit 2008 bayerischer Kultusminister ist und sein Amt
als KMK-Präsident am 22. Januar offiziell antritt.
Die Vereinten Nationen kritisieren das dreigliedrige Schulsystem in Deutschland seit Jahren. Insbesondere sozial schwache, ausländische und behinderte Schüler würden darin benachteiligt.
(apn/jW)
Die Vereinten Nationen kritisieren das dreigliedrige Schulsystem in Deutschland seit Jahren. Insbesondere sozial schwache, ausländische und behinderte Schüler würden darin benachteiligt.
(apn/jW)
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